Kamera läuft: Eigene Off-Location Rhein-Main wird zum Mercedes-Benz Drehort
Wenn authentische Industriearchitektur auf modernes Storytelling trifft, entstehen Filmproduktionen mit besonderem Charakter. Für Mainfilm durften wir als Event- und Locationagentur die passende Kulisse für die Mercedes-Benz Webserie „Inside Action“ zur Verfügung stellen: unsere eigene Off-Location Bautz am Main in Hanau – perfekt für Film-, Foto- und Werbeproduktionen.
Die passende Location für eine authentische Produktion
Für die Webserie war eine Location gefragt, die urban, authentisch und wandelbar ist. Mit den denkmalgeschützten Industriehallen des Bautz am Main bot sich eine Kulisse an, die genau diese Anforderungen erfüllt.
Hohe Decken, großzügige Hallenflächen, sichtbare Stahlkonstruktionen und der unverwechselbare Industriecharme schaffen eine Atmosphäre, die sich vielseitig inszenieren lässt – von Werbefilm und Imageproduktion bis hin zu Serien- und Social-Media-Formaten.
Gerade bei Filmproduktionen spielt die Location eine entscheidende Rolle. Sie soll nicht nur optisch überzeugen, sondern auch genügend Platz für Technik, Licht-Setups, Kamera-Teams und Produktionsabläufe bieten. Das Bautz am Main vereint all diese Anforderungen.
Mercedes-Benz „Inside Action“
Für Mercedes-Benz entwickelte Mainfilm die Webserie „Inside Action“, die spannende Einblicke hinter die Kulissen des Unternehmens gibt. Im Mittelpunkt stehen authentische Geschichten, moderne Arbeitswelten und die Menschen hinter der Marke. Das serielle Format setzt auf dynamische Bildsprache und cineastische Inszenierung – eine ideale Kombination mit der rauen Architektur des Bautz am Main.
Die industrielle Ästhetik der Location bildet dabei einen spannenden Kontrast zu den modernen Fahrzeugen und unterstreicht den hochwertigen Look der Produktion.
Warum Filmproduktionen Industrie-Locations lieben
Industriehallen gehören seit Jahren zu den gefragtesten Drehorten. Der Grund liegt auf der Hand:
- authentischer Charakter statt austauschbarer Studiooptik
- großzügige Flächen für komplexe Setups
- vielseitig bespielbare Räume
- natürliche Strukturen und Materialien mit hoher Bildwirkung
- ideale Voraussetzungen für Foto-, Film- und Werbeproduktionen
Mit ihrer Mischung aus Geschichte, Architektur und Flexibilität bietet das Bautz am Main genau diese Qualitäten.
Unsere Leistung: Vermietung von Off-Spaces & Industriehallen für kreative Produktionen
Für die Produktion der Mercedes-Benz Webserie haben wir Mainfilm Zugang zu unserer eigenen Off-Location Bautz am Main ermöglicht und die perfekte Kulisse für ihre Filmproduktion zur Verfügung stellen können.
Mit unserer Erfahrung in der Vermietung von Off-Spaces und Industriehallen unterstützen wir unsere Kunden, indem wir außergewöhnliche Orte für ihre Projekte zugänglich machen – unkompliziert, flexibel und mit einem Gespür für kreative Anforderungen.
Bautz am Main – eine Off-Location mit Charakter
Bautz am Main zählt zu den außergewöhnlichsten Industrie-Locations im Rhein-Main-Gebiet. Die denkmalgeschützten Hallen am Hanauer Mainufer bieten unzählige Möglichkeiten für Filmproduktionen, Werbedrehs, Fotoshootings, Events und Markeninszenierungen.
Die Kombination aus historischem Industrieflair, flexiblen Flächen und guter Erreichbarkeit macht die Location zu einer beliebten Adresse für Kreativagenturen, Produktionsfirmen und Unternehmen.
Wir bedanken uns bei Mainfilm für die angenehme Zusammenarbeit und freuen uns, dass das Bautz am Main erneut zur Bühne einer hochwertigen Produktion werden durfte.
Sie planen selbst einen Film-, Foto- oder Werbedreh und suchen eine außergewöhnliche Location? Sprechen Sie uns an – wir finden den passenden Ort für Ihre Produktion.
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Wenn der Tatort klingelt: Location Scouting unter Hochdruck
Manchmal beginnt die beste Zusammenarbeit mit einem Notfall.
Das Produktionsteam des Hessischen Rundfunks steckte mitten in den Vorbereitungen zur 1247. Tatort-Episode – „Murot und das Paradies“ mit Ulrich Tukur – als eine zugesagte Hauptlocation kurzfristig absprang. Der Drehplan stand. Die Crew war gebucht. Und plötzlich fehlte das Herzstück: der Ort, an dem die Geschichte spielen sollte.
Sie riefen uns für ein neues Location Scouting an.
Eine Woche. Zehntausende Quadratmeter. Zwei Hochhäuser.
Was folgte, war genau das, wofür wir UEBERRAUM gegründet haben. Kein langer Vorlauf, kein umständliches Briefing – wir kannten die Stadt, wir kannten die Räume, und wir wussten sofort, wo wir suchen mussten.
Innerhalb einer Woche hatten wir eine Lösung: zwei leerstehende Frankfurter Hochhäuser mit zusammen Zehntausenden Quadratmetern – leer, still, und von einer Atmosphäre, die kein Studiogebäude der Welt hätte liefern können.
Das eine war Union West, unser eigener Pop-Up Space, damals noch in Betrieb. Ein Ort mit Geschichte, mit Charme, mit diesem besonderen Gefühl von Aufbruch und Vergänglichkeit, das wir immer geliebt haben. Das andere war das stillgelegte Intercontinental Hotel nebenan – verlassene Korridore, leere Ballsäle, eine fast surreale Schwere in jedem Raum.
Für einen Tatort, der von geheimen Banker-Partys, einem Club namens „Paradies“ und dem dunklen Versprechen ewigen Glücks handelt, hätte es keine passendere Bühne geben können.
Der Rest ist Filmgeschichte
Gedreht wurde im November und Dezember 2022, Premiere feierte der Film im August 2023 auf dem Festival des deutschen Films in Ludwigshafen – nominiert für den Rheingold-Publikumspreis. Die Erstausstrahlung am 22. Oktober 2023 in der ARD sahen knapp sechs Millionen Menschen, über 21 Prozent Marktanteil.
Regisseur Florian Gallenberger – Oscar-Preisträger, Kenner großer Bilder – hat mit diesem Tatort etwas Ungewöhnliches geschaffen. Einen Film, der sich nicht um die Grenzen des Genres schert, der Kubrick und Tarantino zitiert, der philosophiert und gleichzeitig unterhält. FAZ, Spiegel, taz und Tagesspiegel waren begeistert. Das Publikum war gespalten – was bei Murot-Tatorte fast schon Tradition ist und irgendwie auch zum Besten gehört.
Dass ein Teil dieser Bilder in Räumen entstanden ist, die wir in einer einzigen Woche möglich gemacht haben, macht uns bis heute ein bisschen stolz.
Was bleibt
Den Union West Pop-Up Space gibt es nicht mehr. Das Intercontinental steht weiterhin leer. Aber auf Millionen Bildschirmen existieren die Orte fort – in einem der meistdiskutierten Tatorte der letzten Jahre.
Das ist vielleicht das Schönste an unserer Arbeit: Räume, die eigentlich schon am Ende ihrer Zeit sind, bekommen noch einmal einen großen Moment. Und manchmal wird aus diesem Moment etwas, das bleibt.
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Zwischennutzung im großen Stil: Die Schirn in der Dondorf-Druckerei
Die Schirn feiert im Mai 2026 ihr 40-jähriges Bestehen. Herzlichen Glückwunsch auch von uns!
Die meisten Frankfurter:innen wissen, dass die Schirn temporär in die alte Dondorf-Druckerei umgezogen ist. Die Wenigsten wissen, dass das ohne unseren Beitrag nicht so schnell möglich gewesen wäre. Daher freuen wir uns besonders, endlich die Zeit gefunden zu haben, darüber zu berichten.
Es war zwar nicht unsere erste Zusammenarbeit mit einer Kultureinrichtung oder gar einem Museum. Schon in seinen Anfängen als Veranstalter hat unser Geschäftsführer Programm und Nächte für mehrere Sonderveranstaltungen im Städel organisieren dürfen.
Aber dass wir als Experten für Zwischennutzungen mal eine alte Industrie-Druckerei in ein temporäres Museum für moderne Kunst umwandeln durften, haben wir so nicht kommen sehen.
© Schirn Kunsthalle Frankfurt 2025, Fotos: Norbert Miguletz
Was genau waren unsere Aufgaben und wie sah der Prozess aus?
Im Wesentlichen mussten wir schnell sein, denn der Auszugstermin der Schirn am Römer stand bereits fest, ohne dass es einen Ersatz gab. Voller Stolz können wir heute sagen, dass wir nicht schneller hätten arbeiten können.
Nach der Beauftragung der Recherche und Machbarkeitsprüfung geeigneter Leerstände haben wir zunächst das gemacht, was quasi unser täglich Brot ist:
Systematisch den Markt nach Leerständen gescoutet. Zu dem Zeitpunkt steckte das Max-Planck-Institut noch in seinen Plänen für die Dondorf-Druckerei, was zu einem Abriss geführt hätte. Diese Pläne mündeten letztendlich in Protesten und der Besetzung des Grundstücks, welches sich im Eigentum des Landes Hessen befindet.
Nachdem die Besetzung durch die Polizei rund um Weihnachten 2023 aufgehoben wurde, haben wir die Dondorf-Druckerei bei Stadt, Land und Schirn als potentielle Zwischennutzung für die Schirn ins Spiel gebracht. In der Folge haben wir zum einen die Interessen der Schirn bei der Vorbereitung und Planung gegenüber dem Land und der Goethe-Universität vertreten und zum anderen dafür gesorgt, dass die unendlich vielen Informationen, die für ein Vorhaben in der Größenordnung verarbeitet werden müssen, immer schnellstmöglich an alle Stakeholder gelangen. Wir haben also das gemacht, was viele Projektmanager auch aus anderen Bereichen kennen. Viele Informationen in übersichtliche Daten zu verdichten, um schnelle Entscheidungsgrundlagen für die nächsten Schritte zu liefern.
Darüber hinaus haben wir ein Team aus dem Architekten Bjoern Tensi Schmidt und Fachplanern aus vorigen, eigenen Projekten zusammengestellt, mit denen wir gute Erfahrungen bei der Planung von Zwischennutzungen gemacht haben. Da es bei Interimsnutzungen besonders auf engmaschiges und gut koordiniertes Teamwork ankommt, konnten wir durch unsere Erfahrung allen Beteiligten dabei helfen, schneller an das jeweilige Ziel zu kommen.
Wir haben weiterhin als zentrale Schnittstelle die Budgetierung, Bauherrenvertretung und Prozessoptimierung bis zur Übergabe an den Generalunternehmer übernommen, welcher die Sanierungsarbeiten im Rahmen der Nutzungsänderung umgesetzt hat.
Fotos: Ueberraum & Bjoern Schmidt Architektur
Historische Aufnahmen der Dondorf-Druckerei
Weitere Informationen zur Geschichte der Dondorf Druckerei gibt es bei Freunde Bockenheims und hier.
An der Stelle vielen Dank für die gute 1,5-jährige Zusammenarbeit insbesondere an:
Dr. Sebastian Baden
Esther Schlicht
Fanny Bengsch
Christian Teltz
Bjoern Tensi Schmidt, Architekt
Charlotte Borck, Brandschutzgutachterin
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Zwischennutzung Berlin: Eine Off-Location für Firmenevents und Markenaktivierungen
Unsere erste eigene Eventlocation in der Hauptstadt.
2024 durften wir im Rahmen einer kulturellen Interimsnutzung eine ehemalige Osram-Produktionshalle in einen außergewöhnlichen Off-Space für Events und Medienproduktionen verwandeln.
Zur feierlichen Eröffnung luden wir ausgewählte Gäste ein und nutzten die Gelegenheit, die neue Location erstmals unter realen Bedingungen zu erleben und für zukünftige Veranstaltungen zu testen. In inspirierender Atmosphäre entstanden spannende Gespräche, begleitet von köstlichem Fingerfood.
Das absolute Highlight des Abends: ein Live-Konzert von Ronis Goliath, das den Raum endgültig zum Leben erweckte.
Eine kulturelle Zwischennutzung nicht möglich gewesen ohne unsere starken Partner von Aventos / Luxwerk Berlin, Berlin Cuisine und Satis&Fy. Vielen Dank an der Stelle!
Über die Umwandlung des Areals in einen neuen, kreativen Gewerbecampus könnt ihr HIER auf dem Laufenden bleiben.
Foto Credits @jakobnawka
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Ein Kreativ-Labor entsteht: Zwischennutzung für Marken und Communities
Welche Chancen bieten Leerstände und Grundstücke in der Entwicklungsphase?
Diese Frage haben wir uns 2018 und 2019 gemeinsam mit den Projektentwicklern der Nassauischen Heimstätte und Instone AG für die kulturelle Zwischennutzung des alten Siemens Areals gestellt.
Bevor auf den 125.000 m² die Bauarbeiten für das neue Wohngebiet “Schönhofviertel” begonnen haben, durften wir ein temporäres, urbanes Labor erschaffen und haben in der kurzen Zeit mit unserem Pop-Up zehntausende Besucher aus dem In- und Ausland für ganz unterschiedliche Formate begeistert.
Heute entstehen auf dem Areal 2.000 Wohnungen, 30 % davon als geförderter Wohnraum. Zusätzlich werden 5 Kitas und eine Grundschule errichtet. Mehr Infos zu dem Projekt finden Sie hier.
Wir hatten so viele spannende Partnerschaften, Produktionen und Kunden, dass wir in diesem Beitrag nicht alle aufzählen können. Vielen Dank, dass Sie dazu beigetragen haben, diese Bilder und Erinnerungen zu schaffen:
Stadt Frankfurt
Nassauische Heimstätte
Instone AG
Gucci
Adidas
Samsung
Procter & Gamble
IMA World
Taste of Now
Björn Schmidt
Visavie
Kabinett der Kuriositäten
Maedchenflohmarkt

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Pop-Up-Konzept: Alte Apotheke wird zum Wellness-Concept-Store
Unser Zwischennutzungskonzept “Saint Charles Pop-Up & Deli” war ein echtes Kind der Pandemie und war nicht nur wegen der hohen Produktqualität ein Publikumsmagnet, sondern auch wegen seiner für die Frankfurter Innenstadt ungewöhnlichen Aufenthaltsqualität.
Zwei Universitäten kamen im Rahmen von Forschungsprojekten zum Thema “Leerstand in Innenstädten” auf uns zu, um unsere Erfahrungen in ihren Studien einfließen zu lassen.
Nachdem im Frühjahr 2020 plötzlich alles stillstand, haben auch wir als Eventagentur und Pop-Up-Experten unsere Perspektive auf Leerstand verändert. Am Frankfurter Liebfrauenberg war die Fläche einer ehemaligen Apotheke frei geworden und wir konnten die Wiener Marke und Apotheke von einem Pop-Up-Store als Zwischennutzung begeistern. Da die Fläche groß genug war, haben wir es nicht beim reinen Einzelhandel der Produkte aus Wien belassen, sondern das Konzept um ein Deli & Take Away mit gesunden Lebensmitteln erweitert!
Wir haben in kürzester Zeit vom Keller bis zum ersten Obergeschoss renoviert und dabei tonnenweise Holz und hunderte Meter neue Kabel verlegt. Die Fläche stand ab Opening nur für ein Jahr als Interimsnutzung vor der großen Sanierung des Gebäudes durch die Eigentümer zur Verfügung. Das Ticken der Uhr war nicht zu überhören. Das Ganze hat von der Planung bis zum Opening gerade mal drei Monate gedauert, bevor unser ein-jähriges Pop-Up ins Leben gerufen wurde.
Viele haben uns gefragt, warum wir das Projekt danach nicht fortgeführt haben. Dafür gab es zwei Gründe. Zunächst haben wir keine geeignete Location gefunden und nach dem Ende der Pandemie haben wir unsere ganze Kraft in ein neues, großes Projekt investiert, sodass wir für Saint Charles keine Kapazitäten mehr hatten. Aber wer weiß, vielleicht ist hier das letzte Wort noch nicht gesprochen. Wir wissen die treue Fanbase auf jeden Fall sehr zu schätzen.


















