Gucci, das Siemens-Areal und eine Nacht, die man nicht ankündigt.

Manche Projekte erzählt man am besten so, wie sie stattfanden: eingeladen statt angekündigt, für die Richtigen, ohne Öffentlichkeit.

2018 kam Gucci auf uns zu. Das Modehaus tourte durch fünf ausgewählte Städte weltweit mit seiner „Gucci World of Electronic Music Tour“ – und suchte für den Frankfurt-Stopp keine Eventlocation im klassischen Sinne. Sie suchten einen Ort, den man nicht googeln kann. Einen Ort mit Substanz, mit Vergangenheit, mit dem richtigen Roh-Gefühl.

Wir betreuten zu diesem Zeitpunkt das Siemens-Areal in Frankfurt im Rahmen einer kulturellen Zwischennutzung. Ein Industriegelände mit Geschichte, mit Hallen, die noch nach Arbeit riechen. Genau richtig.

 

Eine Nacht. 250 Gäste. Helena Hauff.

Wir haben alles organisiert: Konzept, Umsetzung, Produktion – und den Abend so gestaltet, dass er sich anfühlte, als hätte man ihn zufällig entdeckt. 250 geladene Gäste aus aller Welt, handverlesen wie die Location selbst.

Das musikalische Herzstück kam aus Hamburg: Helena Hauff, eine der kompromisslosesten Techno-DJanes ihrer Generation, spielte in einem von uns extra für diesen Anlass umfunktionierten Raum, der dafür eigentlich nicht vorgesehen war. Genau deshalb hat es funktioniert.

Die Bilder sagen den Rest.

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