Es ist nicht unsere erste Zusammenarbeit mit einer Kultureinrichtung oder gar einem Museum. Schon in seinen Anfängen als Veranstalter hat unser Geschäftsführer Programm und Nächte für mehrere Sonderveranstaltungen im Städel organisieren dürfen.

Aber dass wir als Experten für Zwischennutzungen mal eine alte Industrie-Druckerei in ein temporäres Museum für moderne Kunst umwandeln durften, haben wir nicht kommen sehen. 

© Schirn Kunsthalle Frankfurt 2025, Foto: Norbert Miguletz

Was heißt das aber nun, worin genau bestand unser Ziel, was waren die Aufgaben und wie sah der Prozess aus? 

Nach der Beauftragung haben wir zunächst das gemacht, was quasi unser täglich Brot ist: 

Systematisch den Markt nach Leerständen gescoutet. Zu dem Zeitpunkt steckte das Max-Planck-Institut noch in seinen Plänen eines Umbaus der Dondorf-Druckerei, was zu einem Teilabriss geführt hätte. Diese Pläne mündeten letztendlich in Protesten und der Besetzung des Grundstücks, welches sich im Eigentum des Landes Hessen befindet.

Nachdem die Besetzung durch die Polizei rund um Weihnachten 2023 aufgehoben wurde, haben wir die Dondorf-Druckerei bei Stadt, Land und Schirn als potentielle Zwischennutzung für die Schirn ins Spiel gebracht. In der Folge haben wir zum Einen die Interessen der Schirn bei der Vorbereitung und Planung gegenüber dem Land und der Goethe-Universität vertreten und zum Anderen dafür gesorgt, dass die unendlich vielen Informationen, die für ein Vorhaben in der Größenordnung verarbeitet werden müssen, immer schnellstmöglich an alle Stakeholder gelangen. 

Außerdem haben wir ein Team aus Architektur und Fachplanern aus vorigen, eigenen Bauprojekten zusammengestellt, mit denen wir gute Erfahrungen bei der Planung von Zwischennutzungen gemacht haben. Da es bei Zwischennutzungen viel mehr auf engmaschiges und schnelles Teamwork ankommt, kommt dafür nicht jeder in Frage.

Wir durften weiterhin als zentrale Schnittstelle die Budgetierung, Bauherrenvertretung und Prozessoptimierung bis zur Übergabe an das Bauunternehmen übernehmen, welches die Sanierungsarbeiten im Rahmen der Nutzungsänderung umgesetzt hat.

An der Stelle vielen Dank für die gute 1,5-jährige Zusammenarbeit insbesondere an:

Dr. Sebastian Baden, Direktor Schirn

Björn Schmidt, Architekt, www.bjdt.de

Charlotte Borck, Brandschutzgutachterin

 

Weitere Informationen zur Geschichte der Dondorf Druckerei gibt es bei Freunde Bockenheims and here.

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